Linux-Server für Einsteiger

Willemers Informatik-Ecke

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Kein Buch ist fehlerfrei. Hier werden ein paar Ergänzungen und Fehlerkorrekturen nachgetragen, die sich nach dem Druck ergeben haben. Sollten Sie auch Fehler oder Verbesserungsvorschläge haben, melden Sie sich! Die derzeit aktuelle E-Mail-Adresse finden Sie jeweils auf meiner Homepage.

Abschnitt 9.5.3. Subnetzwerke

Wird das Netzwerk 192.168.109.0 durch eine eine Subnetzwerkmaske von von 255.255.255.128 geteilt, müssen die Daten zwischen den Subnetzwerken durch Router geleitet werden. Dabei ist im Buch ein Dreher aufgetreten. Der Router für das höhere Netzwerk muss natürlich im niederen Netzwerk stehen, sonst ist er dort ja unerreichbar. Vielen Dank für den Hinweis.

Statt:

route add -net 192.168.109.0/25 gw 192.168.109.1
route add -net 192.168.109.128/25 gw 192.168.109.129
muss es heißen:
route add -net 192.168.109.0/25 gw 192.168.109.129
route add -net 192.168.109.128/25 gw 192.168.109.1

Abschnitt 14.8. OpenVPN

Eine kurze Zusammenfassung des Abschnitts im Buch finden Sie auf der Seite OpenVPN.

Cisco verwendet eine eigene Abart von VPN, dam Cisco AnyConnect VPN, das Sie mit openconnect erreichen können.

Abschnitt 22.1. Virtualbox und der PC im Fenster

Ergänzend zu dem Abschnitt im Buch habe ich noch ein paar Notizen über meine Problemlösungen im Zusammenhang mit Virtualbox festgehalten. Vielleicht nützen sie jemandem.

Abschnitt 22.3. KVM, QEMU und die Prozessoren

KVM und QEMU sind in den neueren Versionen sauberer getrennt worden. Damit haben sich auch einige der Befehle geändert.

Nach wie vor gilt, dass die Installation von kvm die KVM-Module installiert, die bei Unterstützung durch den Prozessor für virtuelle Technologien geladen werden. Sie beschleunigen nicht nur die KVM/QEMU-Virtualisierung, sondern auch die VirtualBox.

Die KVM-Tools wurden in QEMU umbenannt. So heißt das Programm zur Verwaltung eines Festplattenimages nicht mehr kvm-img, sondern qemu-img. Statt dem Programm kvm wird zum Starten einer virtuellen Maschine der Befehl qemu-system-i386 für eine 32-Bit-CPU oder qemu-system-x86_64 für eine 64-Bit-CPU verwendet. Daneben gibt es eine Vielzahl von Prozessoren vom 68000er über den PowerPC, MIPS, SPARC bis zum ARM ist alles vorhanden, was Rand und Namen hat.

qemu-img create virthd.img 30G # erzeugt eine virtuelle Festplatte von 30GB
qemu-system-i386 virthd.img -cdrom /dev/sr0 -m 512M -vga std # startet virtuelle Maschine
Der zweite Befehl startet die virtuelle Maschine unter Benutzung der gerade erstellten Festplatte. Als CD-Laufwerk wird /dev/sr0 verwendet. Befindet sich darin eine Installations-CD wird wie bei einem fabrikneuen PC die Installation gestartet. Die Option -m besagt, dass die virtuelle Maschine einen Hauptspeicher (RAM) von 512 MByte zur Verfügung gestellt bekommt.

Diese Optionen werden beim Start oft benötigt:

-m Größe Die Größe des RAM
-vga std Aktiviert eine virtuelle Standard-VGA-Grafikkarte
-enable-kvm Aktiviert die Unterstützung durch KVM
-cdrom Datei Das CD-Laufwerk als Device oder Image

Abschnitt 23.3. ownCloud

Passwort-Änderung eines ownCloud-Benutzers unter MySQL

ownCloud verwaltet seine Benutzer in der Tabelle oc_users. Soll das Passwort vom Benutzer admin geändert werden, loggt man sich bei MySQL als root an, wechselt zur Datenbank owncloud und ändert die Spalte password unter Einsatz der Funktion sha1.
$ mysql -u root -p
Enter password: 
mysql> use owncloud
mysql> update oc_users set password=sha1('geheim') where uid='admin';
mysql> quit

Fehlendes Paket owncloud beim Upgrade von Ubuntu-Server

Beim Update des Ubuntu-Servers wurde ownCloud aus dem Repository genommen. Das war bitter, weil nach dem Upgrade plötzlich ownCloud nicht mehr funktionierte.

Ein Vorschlag bei Ubuntu-Users http://wiki.ubuntuusers.de/ownCloud läuft darauf hinaus, die ownCloud-Version direkt vom OpenSuse-Repository zu ziehen. OpenSuse bietet nicht nur Pakete für die eigene Distribution, sondern auch für Ubuntu. Im Verzeichnis /etc/apt/sources.list.d wurde eine Datei owncloud.list mit dem folgenden Inhalt eingetragen.

deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/community/xUbuntu_14.04/ /
Anschließend führen folgende Aufrufe zur Installation von ownCloud 8.0:
apt-get update
apt-get install owncloud owncloud-3rdparty
Allerdings gibt es eine Rückfrage, solange der Key noch nicht eingebunden wurde.

Dabei kommen Pfadänderungen zum Tragen. So lagen die ownCloud-Daten zuvor in /var/www/owncloud und nun in /usr/share/owncloud. Eingestellt wird dies in /etc/owncloud/config.php unter dem Stichwort datadirectory.

Die Änderung der Pfade hatte ich zunächst nicht bemerkt und vermutete ein Problem MySQL, auf der meine Installation basiert. Dabei lief zwar einiges nicht ganz zielführend, brachte aber ein paar Erfahrungen, die dem einen oder anderen helfen könnten.

Durch das Löschen oder Umbenennen der Datei /etc/owncloud/config.php wird, wie im Buch beschrieben, eine Neuinitialisierung erzwungen. Meine Versuche, die bestehende Datenbank auf diesem Weg zu verwendeten, scheiterten daran, dass ownCloud klagte, dass es den Benutzer admin bereits gab. Dies ließ sich dadurch umgehen, dass ich eine Sicherung der MySQL-Datenbank owncloud durchführte.

$ mysqldump --single-transaction --databases owncloud -u root -p > owncloud.sql
Anschließend habe ich mich in MySQL eingeloggt und die Datenbank owncloud und den owncloud-Benutzer mit dem Befehl drop gelöscht. Anschließend habe ich eine frischen Datenbank und einen neuen Benutzer angelegt.
$ mysql -u root -p
...
mysql> CREATE USER 'owncloudadmin'@'%' identified by 'geheim';
Query OK, 0 rows affected (0.00 sec)

mysql> create database owncloud;
Query OK, 1 row affected (0.00 sec)

mysql> grant all on owncloud.* to owncloudadmin;
Query OK, 0 rows affected (0.00 sec)
Nun habe ich wieder /etc/owncloud/config.php gelöscht und über den Browser http://server/owncloud aufgerufen. Hier habe ich als Datenbank owncloud, als Datenbankbenutzer owncloudadmin und als Password geheim angegeben. Nachdem alles zufriedenstelend lief, habe ich die Datenbankinhalte zurückgeholt.
$ mysql owncloud -p < owncloud.sql
Beim erneuten Start von http://server/owncloud maulte ownCloud darüber, dass die Daten nicht aktuell wären und führte automatisch eine Anpassung durch, die dann aber auch problemlos gelang.

Diese Beschreibung ist vielleicht nicht ganz sauber, weil ich mich einige Male verlaufen hatte und dabei ein paar Dinge versucht habe. Sollten Sie Ergänzungen oder Korrekturen haben, informieren Sie mich bitte, damit diese Beschreibung verbessert wird. Danke!

Zugriff von außen

In den neueren Versionen lässt owncloud nicht mehr die Zugriffe von außen zu. Sie müssen unter trusted_domains in der config.php eingetragen werden.
...
  'trusted_domains' =>
  array (
    0 => 'meinserver',
    1 => 'lokaledomain.edu',
    2 => 'dyndnshost.ddns.net',
  ),
...
Alle Rechner, die auf owncloud zugreifen wollen, müssen in dem array aufgeführt sein.


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