Android-Studio
Willemers Informatik-Ecke

Installation von Android Studio

Unter der URL Android-Developer Website wird das Android Studio zum Download angeboten. Android Studio steht für die Plattformen Windows, Mac und Linux zur Verfügung.

Für Windows und Mac kann direkt ein Installationsprogramm (exe bzw. dmg) heruntergeladen werden. Dieses wird gestartet und es muss den Anweisungen gefolgt werden. Eine nähere Beschreibung erfolgt hier nicht.

Daneben steht für Linux, aber auch für Windows und Mac eine zip-Datei zur Verfügung.

Einrichtung für Linux

Die zip-Datei wird der Einfachheit halber direkt im /home-Verzeichnis des Benutzers entpackt. So stehen auf jeden Fall alle Rechte zur Verfügung. Alternativ kann es auch im Verzeichnis /opt ausgepackt werden. Dann kann Android Studio auch von mehreren Benutzern des Rechners verwendet werden.

in der sich unter android-studio/bin/studio.sh ein Skript befindet, mit dem das Studio gestartet wird. Beim ersten Start dient es als Installations-Tool.

cd
unzip Downloads/android-studio-ide-173.4819257-linux.zip
android-studio/bin/studio.sh
Wurde die zip-Datei im Verzeichnis /opt entpackt, bewirkt der Befehl /opt/android-studio/bin/studio.sh das Gleiche.

Beim ersten Mal wird das Setup durchgeführt. Später wird darüber das Android Studio gestartet. Es lohnt sich also, dass Skript in das Menü "Entwicklung" des jeweiligen Desktops einzubinden.

Ein neues Projekt anlegen

Nach dem Start öffnet Android-Studio das zuletzt bearbeitete Projekt oder schlägt vor, ein neues Projekt anzulegen. Das erreichen Sie auch über das Menü File|New|New Project. Der Assistent führt Sie mit wenigen Fragen durch die Einrichtung.

Auf der linken Spalte des Studios sehen Sie den Ordner app und den Ordner Gradle Scripts. Beide wurden vom Studio erzeugt. Im Ordner app interessieren uns die Ordner:

Es liegt in der Natur der Sache, dass Sie Android-Programme nicht auf dem PC ausführen oder testen können. Dazu benötigen Sie einen Emulator oder ein Android-Gerät, das Sie mit dem PC per USB verbinden.

Debug per Emulation

Die Entwicklungsumgebung liefert einen Android-Emulator mit, den Sie aus Eclipse heraus über das Menü Tools|AVD-Manager starten können. Dort finden Sie die Liste aller bereits angelegten Emulatoren, die zu Anfang leer ist.

Sie können über den Button + Create Virtual Device... ein neues virtuelles Device anlegen.

Nachdem ein Device erzeugt wurde, kann es im Manager angewählt und zum Testen der App über den Start-Button in der Symbol-Leiste von Android-Studio gestartet werden. Der Start der Emulation dauert etwas, weil das komplette virtuelle Smartphone gebootet werden muss.

Falls eine Meldung Permission denied für das Device /dev/kvm erscheint, muss das Paket quemu-kvm nachinstalliert werden und die Berechtigung für den Entwickler gesetzt werden, indem er der kvm-Gruppe hinzugefügt wird.
sudo apt install qemu-kvm
sudo adduser benutzer kvm
Damit wird der Benutzer benutzer in die Gruppe kvm eingetragen und erhält das Recht, /dev/kvm zu verwenden. Nach dem Ein- und Ausloggen solle es kein Problem geben.

Alternativ geht es auch einfacher, indem das Zugriffsrecht auf /dev/kvm auf alle Benutzer des Systems ausgeweitet wird.

sudo chmod 666 /dev/kvm

Das Projekt kann mit dem grünen Dreieck in der Mitte der Symbolleiste des Android-Studios gestartet werden.

Es erscheint der Android Device Chooser. In der obersten Liste werden die angeschlossenen Emulationen oder Hardware-Devices aufgezählt.

Sobald die App gestartet wird (Run | Run) wird sie im Emulationsbildschirm sichtbar und kann dort bedient werden. Die Maus dient als Finger. Als Tastatur muss allerdings diejenige rechts neben der Emulation verwendet werden.

Debug per Smartphone

Sie können bei der Entwicklung ein Android-Smartphone zum Test und für das Debugging verwenden. Dazu müssen folgende Schritte durchgeführt werden: Gegebenenfalls müssen noch folgende Einstellungen auf dem Smartphone aktiviert werden:

Tipps und Kniffe